Bericht von osthessen-zeitung.de vom 06.Oktober 2019)

Sandershausen (fs) – Rückschlag für die SG Bad Soden in der Fußball-Verbandsliga: Bei der TSG Sandershausen musste das Team von Anton Römmich eine 0:1 (0:1)-Auswärtsniederlage einstecken und verlor erstmals nach zuvor sechs Spielen ohne Niederlage wieder.

Knackpunkt im Spiel war letztlich die 35. Minute: Nach einer Ecke bekamen die Sprudelkicker den Ball nicht geklärt, aus ganz spitzem Winkel zog Sascha Hebold dann einfach mal ab und traf mit vollem Risiko sehenswert in den Winkel. „Das war ein echtes Traumtor“, muss auch Bad Sodens Trainer Anton Römmich zugeben, der vom Gegner in Hälfte eins allerdings nicht viel gesehen hatte – stattdessen machten die Kurstädter auch ohne die fehlenden Christian Pospischil und Kevin Paulowitsch ein richtig gutes Spiel, fanden gegen eine tiefstehende TSG aus Sandershausen lange Zeit aber nicht wirklich ein Durchkommen. Einmal waren die Gäste jedoch durch, Daniele Fiorentino wurde gefoult, brachte den Ball aber noch zu Jaron Krapf – der wollte den Ball gerade annehmen und einschießen, da wurde den Sprudelkickern der Vorteil weggepfiffen. „Das war echt schade, das wäre das 1:0 gewesen“, bedauert Römmich den Pfiff.

Nach dem Seitenwechsel war von Sandershausen weiterhin nicht viel zu sehen, auf der Gegenseite hätte Krapf nach einer Stunde den Ausgleich machen müssen, traf einen Fiorentino-Querpass jedoch mit dem Schienbein, sodass der Ball über dem Kasten landete. Kurz darauf ließ Khaibar Amani zwei gute Möglichkeiten liegen und verpasste den mehr als verdienten Ausgleich. So blieb es am Ende bei einer 0:1-Auswärtsniederlage und der ersten Pleite seit Ende August. „Wir hätten uns hier mehr verdient gehabt: Wir hatten sicherlich 75 Prozent Ballbesitz, aber haben unsere Möglichkeiten einfach nicht gemacht“, hadert Römmich, der dennoch stolz auf seine Truppe ist: „Solche Spiele gibt es im Fußball eben. Wir haben die Ausfälle gut aufgefangen, machen hier ein Riesenspiel und geben Gas, aber dann verlieren wir. Das ist wirklich extrem schade, aber wir müssen eben nach vorne blicken und weiter Gas geben.“

Sandershausen: John; Hebold, Bredow, Akman, Altschmied, Jablonski, Wissling, Behler, Minne, Schumann, Luis.

Bad Soden: Ersöz; Lairich (70. Dworschak), C. Neiter, T. Paulowitsch, Kymlicka – Moaremoglu, Memeti – Demuth, Krapf – Amani, Fiorentino.

Schiedsrichter: Marcel Rühl (Wettenberg)

Tor: 1:0 Sascha Hebold (35.)

Zuschauer: 80.

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