(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 10.Juli 2020)

Bad Soden (fs) – Gut gerüstet für die kommende Saison in der Fußball-Verbandsliga sieht Trainer Anton Römmich seine SG Bad Soden – auch wenn es bei den momentan vier Neuzugängen für die Sprudelkicker bleiben sollte und gleich mehrere Stammspieler die Kurstädter verlassen haben. Bis zum Vorbereitungsstart am 13. Juli ist aber noch einmal Durchschnaufen angesagt.

Khaibar Amani wechselt nach Zeilsheim, Adrian Saletnik hat den Verein ebenfalls verlassen und Christian Pospischil beendet seine Laufbahn, lässt seinen Pass aber immerhin in Bad Soden – zudem wird Tuna Moaremoglu Spielertrainer der zweiten Mannschaft. Macht immerhin vier Stammkräfte der vergangenen Saison, die nicht mehr zur Verfügung stehen. Dennoch sieht Trainer Anton Römmich seine Elf für die kommende Verbandsligasaison gut aufgestellt: „Der Bedarf ist nicht mehr allzu groß. Wenn uns noch etwas ins Auge fällt, werden wir das machen, aber nicht mit aller Gewalt.“

Das liegt vor allem an den vier Neuen, die der Sportliche Leiter Wladimir Römmich an Land gezogen hat: Neben Defensiv-Allrounder Jan Rintelmann (Johannesberg) und den beiden Youngstern Niklas Büchner sowie Dennis Hofmann (beide A-Junioren Erlensee) ruhen die Hoffnungen vor allem auf Betim Mezimi, den die Sprudelkicker vom Hessenligisten Hanau 93 loseisen konnten: „Betim kann auf der Sechs und der Acht spielen, hat aber enormen Druck in die Offensive. Mal sehen, wie und wo er uns am besten weiterhilft“, verspricht sich Anton Römmich einiges vom 27-Jährigen. Rintelmann wiederum ist in der Defensive flexibel einsetzbar, Büchner ein talentierter Keeper und Hofmann kann in der Zentrale so gut wie jede Position bekleiden: „Bei uns im JFV war er im offensiven Mittelfeld, in Erlensee erst auf der Zehn, dann auf einmal in der Innenverteidigung und dann eigentlich auf der sechs vorgesehen, bevor er sich schwer am Knie verletzt hat“, erklärt Römmich weiter, der mit Teammanager Jochen Koppel aktuell die ab dem 13. Juli beginnende Vorbereitung plant, unter anderem aber schon Testspiele gegen Hünfeld und den SC 1960 Hanau vereinbart hat, zudem steht noch das Pokalhalbfinale an. Die Spieler wiederum sind angehalten, sich bis dahin schon selbst fitzuhalten: „Wir haben bisher noch nicht trainiert, es war einfach schwierig umzusetzen. Wir haben aber regelmäßig Zoom-Konferenzen gemacht, weil es einfach schön war, alle mal auf einem Bild zu sehen. Aber wir wussten nie, wann es wieder losgehen kann – da war jeder selbst gefragt, sich fitzuhalten, damit die Vorbereitung nicht für die Katz war. Wer was gemacht hat, sehen wir dann“, sagt der 33-Jährige.

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