Verbandsliga – Römmich fordert Kommunikation

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 01.März 2018)

Osthessen (fs) – Nach dem guten Auftritt gegen den SSV Sand, nach dem die Sprudellicker allerdings mit leeren Händen dastanden, wollen sich die Verbandsliga-Fußballer der SG Bad Soden nun belohnen und am Sonntag (15.30 Uhr) beim Aufsteiger Kaufungen einen Auswärtssieg einfahren. Der RSV Petersberg unternimmt beim TSV Rothwesten den nächsten Anlauf für den ersten Sieg unter Jürgen Krawczyk. Für den SV Neuhof könnte ein alter Bekannter auflaufen.

Kaufungen – Bad Soden (Sonntag; 15.30 Uhr)

Durchaus zufrieden ist Bad Sodens Trainer Anton Römmich mit dem Auftritt gegen den Vizemeister SSV Sand, einzig die Punkteausbeute passte dem 31-Jährigen nicht: „Wir haben uns mega-viele Torchancen herausgespielt. Die positiven Sachen wollen wir mitnehmen“, sagt Römmich. Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor könne man eben schlecht trainieren. Dafür aber einige Kleinigkeiten, die beim Videostudium – der Verein hatte die Begegnung gefilmt – aufgefallen sind: „Wir hatten viele einfache Ballverluste, beispielsweise bei Einwürfen. Auch die Kommunikation muss besser werden, wir müssen uns gegenseitig mehr coachen, damit wir ruhiger spielen und die Bälle nicht planlos wegjagen.“

Dennoch gebe es viele positive Aspekte, die er aus dem Auftakt gegen Sand mitnehme, grundsätzlich habe auch die Defensivleistung gestimmt mit den Innenverteidigern Leon Bräuer und Tim Paulowitsch sowie den beiden „Sechsern“ Marco Di Maria und Christoph Neiter. „Wir werden jetzt in Kaufungen auch nicht anders als gegen Sand spielen. Die werden etwas defensiver stehen, wir mehr das Spiel machen müssen. Das ist für uns aber kein Problem“, betont Römmich, der aus einer gesicherten Defensive heraus wieder viele Torchancen kreiert sehen möchte. „Die wollen wir diesmal aber in mehr Tore ummünzen“, fordert der 31-Jährige, der wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.

Gespielt werden kann beim Aufsteiger, der mit 26 Punkten als Tabellenachter aktuell vier Zähler Vorsprung auf die auf Rang 13 liegenden Sprudelkicker hat, aufgrund des Kunstrasens im Lossetalstadion übrigens höchstwahrscheinlich – allerdings gestaltet sich die Vorbereitung für die Kurstädter schwierig: „Wir konnten in der ganzen Woche nicht auf den Platz, waren in der Soccerhalle und im Fitnessstudio. Ich hoffe, dass wir zumindest am Freitag auf den Platz können.“ Wie gefährlich der Aufsteiger trotz des überzeugenden 6:2-Heimsiegs im Hinspiel ist, bekam übrigens auch der SSV Sand zu spüren: Anfang Dezember musste sich der Vizemeister in Kaufungen mit 1:2 geschlagen geben.

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