(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 26.Oktober 2019)

Bad Soden (jah) – Jubel bei der SG Bad Soden: Das Team von Anton Römmich hat sich in der Fußball-Verbandsliga mit 3:1 (1:1) gegen Buchonia Flieden durchgesetzt. Für die Sprudelkicker war es der erste Erfolg nach zuvor vier sieglosen Partien, die Gäste aus Flieden hingegen musste im Derby schon die dritte Niederlage in Serie einstecken.

Das entscheidende Tor aus Sicht der Gastgeber besorgte Christian Pospischil vom Punkt: Sodens erfahrene Nummer acht behielt nach einem Fliedener Handspiel im Strafraum die Nerven und verwandelte den fälligen Strafstoß souverän (75.). Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Daniele Fiorentino kurz vor dem Schlusspfiff: Nach einem langen Ball war Fiorentino schneller als sein Gegenspieler, lief allein auf Lukas Hohmann zu und ließ dem Schlussmann keine Chance (84.).

Für die Mannschaft von Zlatko Radic hatte das Spiel eigentlich vielversprechend begonnen, schließlich ging sein Team mit der ersten wirklichen Möglichkeit des Spiels in Führung. Die Entstehung war dabei aus Sodener Sicht aber mehr als unglücklich: Nach einem Freistoß in die Fliedener Mauer schalteten die Buchonen blitzschnell um. Über Aaron Neu kam der Ball letztendlich zu Sascha Rumpeltes, der den Ball wunderschön ins lange Eck schlenzte (14.). Dennoch ließen sich die Sprudelkicker vom Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Das Team von Anton Römmich kam immer besser ins Spiel, die Gäste drückten nun auf den Ausgleich. Daniele Fiorentino vergab noch (25.), Khaibar Amani machte es aber rund vier Minuten später besser. Nach Vorlage von Pospischil verlud er Hohmann und stellte so die Uhren wieder auf null. „Wir geraten unglücklich in Rückstand, haben uns dann aber wieder reingekämpft. Zur Pause ist das 1:1 vollkommen in Ordnung“, befand Bad Sodens Trainer Anton Römmich.

In der zweiten Halbzeit hatten dann erneut Amani und Fiorentino die Chance, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, beide Versuche fanden nach einer knappen Stunde jedoch nicht den Weg ins Tor. Flieden versuchte es nun vermehrt über Konter und überließ den Sprudelkickern den Ball, was sich letztendlich rächen sollte: Christian Pospischil und Daniele Fiorentino sorgten für einen unter dem Strich verdienten Sieg der Gastgeber. „Aufgrund der zweiten 45 Minuten geht das in Ordnung, wir haben viel spielerisch gelöst und das souverän gemacht“, war Römmich zufrieden mit der Mannschaftsleistung im Derby, ganz im Gegensatz zu seinem Gegenüber Zlatko Radic. „Wir waren zum dritten Mal 1:0 vorne und konnten das zum dritten Mal nicht verteidigen“, ärgerte sich der Fliedener Trainer nach der Partie: „Es war über weite Strecken kein schlechtes Spiel von uns, wir haben aber die entscheidenden Zweikämpfe verloren. Mir war in der zweiten Halbzeit klar: Wer das zweite Tor macht, wird das Spiel gewinnen. Dass das dann durch einen unglücklichen Elfmeter gegen uns fällt, ist besonders bitter.“

Bad Soden: Ersöz – Lairich (70. K. Paulowitsch), Neiter, T. Paulowitsch, Kymlicka – Moaremoglu, Pospischil – Ilir (37. Demuth), Krapf – Fiorentino (89. Dworschak), Amani.

Flieden: L. Hohmann – Gaul, Leibold, Kress (78. Zeller) – Rehm, N. Hohmann – Hack, Neu, Rumpeltes – Drews, Röhrig.

Schiedsrichter: Pascal Ackermann (Naurod)

Tore: 0:1 Sascha Rumpeltes (14.), 1:1 Khaibar Amani (29.), 2:1 Christian Pospischil (75., Handelfmeter), 3:1 Daniele Fiorentino (85.)

Zuschauer: 260.

Gelb-Rote Karte: Christoph Neiter (Bad Soden, 89.)

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