Hinten von links: Co-Trainer Mustafa Türksoy, Torwart-Trainer Siegbert Stadler, Trainer Anton Römmich, Radomir Vlk, Dzejlan Hamidovic, Ilir Memeti, Khaibar Amani, Team-Manager, Jochen Koppel, Sportdirektor Wladimir Römmich – Vorn von links: Kevin Demuth, Jaroslav Kymlicka, Tom Dworschak, Gian-Luca Marucci

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 24.Juni 2019)

Bad Soden (pf) – Die SG Bad Soden ist nach dem Betriebsunfall Abstieg wieder zurück in der Fußball-Verbandsliga – und will mit viel Qualität in der Mannschaft den Klassenerhalt frühzeitig fix machen. Beim Trainingsauftakt am Montagabend ging es zunächst aber locker los – schließlich gilt es, sich kennenzulernen, die Neuen zu integrieren und eine Einheit zu werden.

von links: Verantwortliche der SG Bad Soden mit den Neuzugängen, hinten Mitte von links: Radomir Vlk, Dzejlan Hamidovic, Ilir Memeti, Khaibar Amani; vorne von links: Kevin Demuth, Jaroslav Kymlicka, Tom Dworschak, Gian-Luca Marucci. Foto: Emily Röder

„Der Umbruch war ein bisschen größer als wir dachten. Wir werden in der ersten Woche locker starten“, kündigt Trainer Anton Römmich an, der zum Auftakt am Montag einen lockeren Aufgalopp mit seinem Team absolvierte, viele Gespräche führte und Wert aufs Miteinander legte. Denn es ist einiges neu im Kader der Sprudelkicker: Justin Langhammer (Alzenau), Jaroslav Kymlicka (Gelnhausen), Radomir Vlk (Johannesberg), Kevin Demuth (Rothenbergen), Khaibar Amani (Hanau 93) sind zum Verbandsliga-Team gestoßen, dazu wird Dzejlan Hamidovic aus der Reserve hochgezogen und Ilir Memeti, Tom Dworschak sowie Gian-Luca Marucci kommen aus der eigenen Jugend. Außerdem ist der Ex-Fliedener Jochen Koppel neuer Teammanager.

Viele interessante Tests sowie der Kreispokal warten in den nächsten Wochen auf die Sodener – „es wird jeder seine Chance bekommen, sich zu beweisen“, stellt Römmich klar, der anfügt: „Wir werden das Tempo dann natürlich deutlich anziehen, aber die Mannschaft zu formen, ist ganz wichtig. Die Qualität im Kader ist deutlich größer und die Karten werden neu gemischt“.

Freuen kann sich der Aufsteiger auf die „immer wieder besonderen Spiele“, gegen Flieden, Hünfeld, Eichenzell und Co, insgesamt ist die Vorfreude im Lager der Sprudelkicker spürbar. Auch die Euphorie nach dem Gruppenliga-Titel ist noch nicht abgeklungen. „Die Stimmung ist durch die kurze Pause immer noch gut, die Jungs sind heiß und haben Bock zu kicken“, hat der Coach erkannt, der in der Vorbereitung zunächst viel Wert auf die Fitness legen will, um danach Spielsysteme zu testen. Eventuell würden die Sodener auf Dreierkette umstellen. „Wir werden beides einstudieren, wollen flexibel bleiben und attraktiven Offensivfußball zeigen“, verspricht Römmich. Das muss in der Hinrunde allerdings ohne Lukas Ehlert gelingen, der sich im Saisonendspurt einen Riss der Achillessehne zugezogen hatte.

Die Liga insgesamt schätzt der Trainer derweil stark ein, wobei Bad Soden am ersten Spieltag noch zuschauen darf: „Das ist vielleicht gar nicht so schlecht. Aber dann gilt es, von Anfang an Punkte gegen den Abstieg zu holen. Danach können wir uns darüber unterhalten, was wir noch für Möglichkeiten haben. Aber die Verbandsliga hat enorm an Qualität gewonnen, sechs, sieben Mannschaften wollen um den Titel spielen“, meint Römmich.

Die Testspiele in der Übersicht:

Sonntag, 30. Juni, 11 Uhr beim TSV Kassel

Donnerstag, 4. Juli, 19.30 Uhr beim SV Steinbach

Sonntag, 7. Juli, 11 Uhr bei der SG Schlüchtern/Elm

Mittwoch, 17. Juli, 19.15 Uhr beim SC Hanau 1960

Freitag, 19. Juli, 18 Uhr gegen Bayern Alzenau

Samstag, 27. Juli, 17 Uhr beim VfB Oberndorf

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