(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 02.Mai 2019) 

Bad Soden/Hosenfeld (pf) – Der Meister aus Bad Soden wird nicht müde und will auch am Samstag (17 Uhr) wieder einen Dreier einfahren, wenn das Gastspiel bei der Spvgg. Hosenfeld ansteht. Trainer Anton Römmich weiß jedoch um die Stärken des kommenden Gegners und hat nicht umsonst die Zügel im Training noch einmal angezogen.

„Hosenfeld hatte ich von Anfang an weiter oben auf der Rechnung, wir fahren da auf jeden Fall gewarnt hin“, betont Sodens Coach Anton Römmich trotz der jüngsten 3:4-Pleite der Spvgg. in Eckweisbach, mit der die Hosenfelder wieder aus dem Relegationsrennen ausgeschieden sind. „Ich kenne die Qualitäten von Hosenfeld, wir bereiten uns auf deren Stärken vor, aber mehr auf unsere“, will Römmich, dass sein Team gerade die Gefährlichkeit in der Offensive am Samstag wieder auf den Platz bringt. Schon das Hinspiel ging mit 8:1 deutlich an die Sprudelkicker.

Beim Meister wurden derweil nach den Feierlichkeiten die Zügel wieder angezogen, im Vergleich zur Vorwoche, als nur einmal trainiert wurde, steigerte Römmich in Vorbereitung auf das Spiel in Hosenfeld die Intensität. „Die Jungs ziehen alle mit und sind da“, freut sich der Coach über die Motivation seiner Truppe und stellt klar: „Wir haben noch klare Ziele. Es ist mir wichtig, dass wir das Ganze nicht zu locker angehen – und da sind wir uns alle einig“, wollen die Sodener noch viele Punkte sammeln. Dabei geht es nach dem kommenden Wochenende noch gegen Künzell, Petersberg und Bronnzell, auf dem Papier wartet mit Hosenfeld also der stärkste noch verbleibende Gegner.

Auch personell sieht es beim Spitzenreiter sonnig aus, am Samstag dürfte Römmich – sollte nichts Unverhofftes passieren – mal wieder aus dem Vollen schöpfen können. Anders sieht es beim Gegner aus: Benedikt Rützel fehlt weiterhin, Marc Wettels kehrt wohl zurück, dagegen fällt Christian Lehmann aus privaten Gründen aus. Auch Hosenfelds Coach Rodoljub Gajic gratuliert dem „völlig verdienten Meister“ und seinem Gegenüber, will am Samstag aber nichts abschenken: „Wir werden nicht die weiße Fahne hissen. Vielleicht gelingt bei uns alles und bei ihnen ein bisschen weniger“, rechnet sich Gajic durchaus etwas aus. Genau andersherum lief es beim ersten Duell zwischen beiden Teams, der Spvgg. gelang beim 1:8 in Bad Soden so gut wie nichts. „Wir haben sehr viel Lehrgeld bezahlt“, sagt der Trainer, der jedoch um die besonderen Vorzeichen vor dem Spiel gegen die Übermannschaft der Liga weiß: „Wenn Hosenfeld Punkte holt, dann ist es eine Sensation. Ich denke, dass Bad Soden sehr motiviert ist, aber wir werden uns wehren“.

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