(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 22.April 2019) 

Foto: Sven Gölz

Grebenhain/Bad Soden (fs) – Riesenjubel bei der SG Bad Soden: Mehr als vier Wochen vor Saisonende ist den Sprudelkickern die Meisterschaft in der Fußball-Gruppenliga nicht mehr zu nehmen. Dank des 2:0-Erfolgs der Spvgg. Hosenfeld beim Verfolger SG Ehrenberg knallten beim Team von Anton Römmich schon direkt nach dem 9:0-Sieg im Kreispokal-Halbfinale in Grebenhain die Korken (update).

„Natürlich hätten wir die Meisterschaft lieber aus eigener Kraft geschafft, wir hatten schon auf Ehrenberg gehofft. Aber das ist scheißegal, wir haben jetzt so eine geile Truppe zusammen. Wir werden heute Abend Bad Soden komplett hochleben lassen“, erklärte Bad Sodens Trainer Anton Römmich noch auf dem Platz. Gerade hatten die Sprudelkicker im Kreispokal-Halbfinale den A-Ligisten Grebenhain/Bermuthshain mit 9:0 vom Platz gefegt, da kam die frohe Kunde aus Seiferts: Die SG Ehrenberg verlor mit 0:2 gegen Hosenfeld und kann die Kurstädter nun auch rechnerisch nicht mehr von Platz eins verdrängen.

Die Sprudelkicker improvisierten einfach und feierten schon in Grebenhain auf dem Platz, zumal die zweite Mannschaft nur ein paar Kilometer weiter in Lauterbach im Einsatz war. „Wir müssen jetzt mal sehen, dass wir alle Autos heil nach Bad Soden bekommen“, lachte Römmich, der betonte: „Wir haben nichts großartig geplant, sondern lassen das jetzt mal alles auf uns zukommen.“ Jetzt, wo der Titelgewinn feststeht, fiel einiges an Anspannung vom 32-Jährigen ab – und Sprudelkicker-Coach ist einfach nur stolz auf seine Truppe: „Wir haben eine brutale Saison gespielt. Alle haben die Ruhe bewahrt, hart gearbeitet und der Lohn davon ist jetzt, dass wir so frühzeitig so klar Meister geworden sind. Wir haben eine brutale Mannschaft zusammengestellt, die Jungs machen richtig Spaß, da kann man einfach nur ein Lob an die Jungs aussprechen.“ 104:22 Tore in 25 Spielen, noch immer ungeschlagen und 18 Punkte Vorsprung auf Platz zwei sprechen Bände – für Römmich ist der Erfolg aber in der Stunde der schlimmsten Niederlage entstanden: „Wir haben den Grundstein nach der Niederlage in Neuhof gelegt, als wir aus der Verbandsliga abgestiegen sind. Damals haben wir das Sportlerheim komplett abgerissen und uns eingeschworen. So haben wir uns eine Euphorie erarbeitet.“

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