Unsere Sprudelkicker sind nun wieder dort, wo sie nach dem eigenen Selbstverständnis auch mindestens hingehören: in der Verbandsliga!

Mit einer Gruppenligasaison der Superlative wurde der bittere Verbandsligaabstieg umgehend wieder ausgebügelt. Die Mannschaft von Trainer Anton Römmich wird natürlich nichts unversucht lassen, den Schwung und die Euphorie in die neue Saison mitzunehmen, um auch in der Verbandsliga für Furore zu sorgen.

Nachdem uns in den vergangenen Verbandsligajahren etwas die Konstanz abhandengekommen war und die SG Bad Soden im Verlauf der zurückliegenden acht Jahre immerhin zweimal in den sauren Apfel des Abstiegs beißen musste, hoffen wir natürlich, dass unsere Sprudelkicker nun wieder in ruhigeres Fahrwasser geraten und sich dem zuletzt angeeigneten Image einer Fahrstuhlmannschaft wieder entledigen können. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht.

Wenngleich es nach der Gruppenligameisterschaft einen kleinen Umbruch gab, ist die Mannschaft sehr gut aufgestellt und die Mischung zwischen Talent und Erfahrung stimmt. Ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept ist dabei auch unsere Kreisoberligamannschaft, die als Schnittstelle zwischen Jugendabteilung und Verbandsligamannschaft die Durchlässigkeit des Systems gewährleistet und unseren hochtalentierten Nachwuchsspielern eine ideale Plattform bietet, um in der Verbandsliga Fuß zu fassen.

Das Gesicht der Mannschaft hat sich  verändert. Neu dabei sind Radomir Vlk (SG Johannesberg), Jaroslav Kymlicka (1.FC Gelnhausen), Kevin Demuth (FC Germania Rothenbergen), Justin Langhammer (U19 FC Bayern Alzenau), Khaibar Amani (FC Hanau 93), Dzejlan Hamidovic (eigene 2.Mannschaft), Tom Dworschak, Gian-Luca Marucci, Ilir Memeti (alle JFV Bad Soden-Salmünster). Verlassen haben die SG Bad Soden Benedikt Kress (SG Gundhelm/Hutten), Christian Gietl (SG Huttengrund), Marvin Rohatsch (SG Kressenbach/Ulmbach), Dino Alagic (1.FC Gelnhausen), Samet Degermenci (Ayyildizspor Wächtersbach) und Leon Bräuer (SV Neuhof).

Neu im Funktionsteam sind Jochen Koppel (Teammanager) und Siegbert Stadler (Torwarttrainer).

Die Weichen für eine erfolgreiche Saison sind also gestellt und wir sehen den bevorstehenden Aufgaben erwartungsfroh entgegen.

Die SG Bad Soden wird in der Spielzeit 2019/2020 übrigens eine magische Marke erreichen. Das 1000.Verbandsligaspiel ! Eine großartige Leistung für einen Verein unserer Größenordnung.

Der Verbandsliga Nord gehören in der Spielzeit 2019/20 insgesamt 17 Clubs an. Neu dabei sind die beiden Hessenligaabsteiger SV Buchonia Flieden und Hünfelder SV. Aufgestiegen sind neben der SG Bad Soden noch die SG Ehrenberg, der SV Türkgücü Kassel, der FC Körle, der Melsunger FV 08 und die SG Hombressen/Udenhausen. Während der SV Türkgücü Kassel und der FC Körle erstmalig in die Verbandsliga aufgestiegen sind, betritt auch die SG Hombressen/Udenhausen in dieser Konstellation Neuland. Allerdings gehörte der damals noch selbständige TSV Hombressen bereits 1981/82 für eine Saison der zweithöchsten hessischen Spielklasse an. Mit dem TSV Hombressen ist übrigens auch das Schlusslicht der ewigen Tabelle in die Verbandsliga Hessen Nord zurückgekehrt. Der Spielgemeinschaft genügen in dieser Spielzeit aber bereits fünf Zähler, um die rote Laterne an den SV Germania Herolz weiterzugeben.

Die Durchführungsbestimmungen sehen vor, dass der Erstplatzierte in die Hessenliga aufsteigt; der Tabellenzweite spielt eine Aufstiegsrunde mit den Zweitplatzierten der Verbandsligen Mitte und Süd. Die Anzahl der Absteiger liegt bei maximal 5 Vereinen und ist in Abhängigkeit von den höheren Klassen variabel.

Abschließend wünschen wir Ihnen eine spannende und interessante Spielzeit 2019/20

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