Gruppenliga – Soden in Mission „Wiederaufstieg“ gestartet

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 23.Juni 2018)

Bad Soden (fs) – Alles auf Neu: Den Abstieg aus der Fußball-Verbandsliga hat die SG Bad Soden abgehakt und ist am Sonntag mit fünf der insgesamt neun Neuzugänge in die Vorbereitung auf die Gruppenliga-Saison und die Mission „Wiederaufstieg“ gestartet. Dabei erwartet Trainer Anton Römmich allerdings eine ganz schwierige Saison mit vielen hitzigen Spielen – sieht sein Team aber gut gerüstet.

 „Wir haben den Abstieg abgehakt, es bleibt uns ja auch nichts anderes übrig. Wir dürfen nicht reden, es zählt letztlich nur das, was auf dem Platz passiert und da haben wir es nicht geschafft, mehr Punkte zu holen als die Mannschaften vor uns. Wir müssen den Blick nach vorne richten“, betont Römmich, der in den nächsten Wochen nach dem erneuten Umbruch im Sommer eine vollkommen neue Mannschaft zu einer Einheit formen muss: Mit Younes Idrissi, Marco di Maria, Dimitri Scheller (alle Ziel unbekannt), Lars Jordan (Johannesberg), Kapitän Kevin Demuth (Rothenbergen) und Jannik Burgstaller (Altenmittlau) sowie Keeper Daniel Soldevilla (Merzhausen) haben insgesamt sieben Spieler den Verein verlassen, mit den Torhütern Matthias Neiter (Großkrotzenburg), Abdul Samed Erzös (SC 1960 Hanau), Benedikt Kress (Gundhelm/Hutten), Marvin Rohatsch und Christian Gietl (beide Huttengrund), dem zweiligaerfahrenen Routinier Christian Pospischil (RW Frankfurt), Rückkehrer Samet Degermenci (Ayyildizspor Wächtersbach), Adrian Saletnik (Türk Gücü Hanau) sowie Cem Emre (eigene A-Junioren) gibt es neun Neuzugänge, von denen allerdings Pospischil, Kress und Erzös sowie Degermenci beim Auftakt noch fehlten.

Los ging es am Sonntag gemeinsam mit der zweiten Mannschaft um Spielertrainer Michael Salomon mit einem lockeren Aufgalopp, neben Spielformen stand vor allem ein Spiel zweier gemischter Mannschaften auf dem Großfeld an, die Verlierermannschaft musste danach für die Sieger grillen. Überhaupt will Römmich viel im spielerischen Bereich arbeiten: „Fitness ist zwar das A und O, wir werden auch die ein oder andere Einheit Hurricane-Training einstreuen, aber das Spiel im letzten Drittel wird für uns sehr wichtig werden. Viele Gegner werden gegen uns tief stehen, wir wollen mit Kurzpassspiel attraktiven Fußball spielen. Dafür haben wir die perfekten Leute“, ist Römmich überzeugt, der neben den erfahrenen Neuzugängen auch den Youngsters Gietl, Rohatsch und Cem Emre den Sprung ins Gruppenligateam zutraut. Wer nach dem Abgang von Kapitän Kevin Demuth künftig die Binde trägt, will Römmich in den nächsten Wochen entscheiden, letztlich dürfte es allerdings auf Christoph Neiter hinauslaufen. Allerdings betont der Sprudelkicker-Coach: „Ich will elf Kapitäne auf dem Platz haben, im Endeffekt muss jeder Verantwortung auf dem Platz übernehmen.“

Und das wird auch nötig sein, schließlich dürfte die Saison kein Zuckerschlecken werden, die Mission „Wiederaufstieg“ keine leichte – zu groß ist die Konkurrenz mit Petersberg, Künzell, Ehrenberg, Hosenfeld oder Thalau. Das sieht auch Römmich so, der genau weiß, dass die Gegner den Spielen gegen den Topfavoriten entgegenfiebern: „Ich muss die Jungs erst mal auf die Gruppenliga vorbereiten, ich erwarte da viele hitzige Spiele, in denen es richtig zur Sache gehen wird, da wird es auch mal auf die Knochen geben, dazu kommen viele Zuschauer.“

Das Bild zeigt von links: Von links nach rechts: Co-Trainer Mustafa Türksoy, Trainer Anton Römmich, Christian Gietl, Cem Emre, Marvin Rohatsch, Anestis Charalambidis, Matthias Neiter, Adrian Saletnik, Dzejlan Hamidovic, Reserve-Coach Michael Salomon, Sportlicher Leiter Wladimir Römmich

 

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