Gruppenliga – Römmich mahnt: „Wir bekommen nichts geschenkt“

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 16.August 2018)

Bad Soden/Fulda/Ehrenberg (fs) – Die nächsten zwei schweren Auswärtsspiele in der Fußball-Gruppenliga stehen der SG Bad Soden ins Haus: Am Freitagabend (18.45 Uhr) tritt das Team von Trainer Anton Römmich bei der Bronnzeller Viktoria an, am Sonntag (15 Uhr) gastieren die Sprudelkicker zum Duell der Titelaspiranten in Wüstensachsen bei der SG Ehrenberg.

„Das sind zwei schwere Auswärtsspiele, so wie schon in Elters“, weiß Bad Sodens Trainer Anton Römmich genau, was ihn und sein Team in der Bronnzeller Heppeau und dann in Wüstensachsen erwartet: Wie schon bei FT Fulda (1:1) und bei der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach (3:3) taten sich die Sprudelkicker schwer und kamen nicht über ein Unentschieden hinaus. „Bronnzells Trainer Stefan Dresel hat gegen uns immer taktisch gute Ideen und die Mannschaft perfekt eingestellt. Da werden wir nix geschenkt bekommen“, ist sich Römmich sicher, der fordert: „Wir dürfen den Gegner nicht stark machen wie in Elters. Wir wollen den Gegner bespielen, dürfen ihn aber nicht zum Toreschießen einladen, müssen in der ein oder anderen Situation auch mal cleverer sein und von Anfang an präsent in den Zweikämpfen.“

Das gelte auch für das Spiel in Wüstensachsen, wo zwei der absoluten Titelfavoriten im direkten Duell aufeinandertreffen, die jeweils mit fünf Punkten aus drei Spielen gestartet sind: „Ehrenberg hat eine bärenstarke Mannschaft, eine sehr gute Zentrale mit Mark Jaksch und Robert Schorstein und einen sehr guten Keeper. Das ist eine top Mannschaft für die Gruppenliga, wir wollen aber auch dort bestehen und ihnen unser Spiel aufdrücken“, betont Römmich, der sich gar keine Punktemarke für das Wochenende zum Ziel gesetzt hat: „Wir wollen in jedem Spiel das Maximum. Immer.“ Personell können die Sprudelkicker zumindest schon einmal aus dem Vollen schöpfen, auch Leon Bräuer ist mit an Bord. Der zog sich im Spiel der zweiten Mannschaft gegen Huttengrund am Freitagabend zwar eine Platzwunde zu, traf in Elters aber schon wieder zum Ausgleich – und das mit dem lädierten Schädel. „Der Typ ist knallhart“, schmunzelt Römmich.

Freitagsgegner Bronnzell muss zwar weiterhin auf die langzeitverletzten Kilian Sandner und Moritz Caspar verzichten, will die Sprudelkicker aber dennoch ärgern: „Ich habe Bad Soden in Hünfeld gesehen und war gerade von der Offensivabteilung sehr angetan, das ist nicht umsonst ein haushoher Favorit auf den Titel. Unsere ganz junge Abwehrkette wird da schwer gefordert, aber wenn wir da etwas Zählbares mitnehmen könnten, wäre das großartig“, sagt Bronnzells Sportlicher Leiter Matthias Weber. Der weiß allerdings auch, was dafür vonnöten ist: „Man muss richtig heiß sein und mehr als 100 Prozent bringen. Vor allem muss man mutig zu Werke gehen und an sich glauben, FT Fulda und Elters haben ja gezeigt, wie es geht.“

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